Touren

In regelmäßigen Abständen finden Touren statt, die etwas außerhalb meines "regulären" Einzugsgebietes liegen. Die Termine werden hier und bei Facebook eingestellt, bei Bedarf bitte rechtzeitig melden.

 

Regelmäßig bin ich in Wildeshausen/Hude/Delmenhorst sowie in Schwanewede (und Umgebung) unterwegs.

 

Infos zum aktuellen Lockdown finden Sie etwas weiter unten.

 

Behandlungstouren

 

16.12.2020 Rotenburg, ...
17.12.2020 Sandstedt, ....
29.12.2020 Hagen, .....
31.12.2020 Syke, ....
09.01.2021 Hatten, ....


Covid-19-update (Stand 13.12.2020):

 

Der Lockdown ist nun beschlossen, vom 16.12.2020 - 10.01.2021.

 

Während dieser Zeit bin ich dennoch für Sie da, denn sowohl bei der Osteopathie als auch bei der Physiotherapie handelt es sich um einen gesundheitlichen und somit Tierschutzrelevanten Bereich.

Wie in den letzten Wochen auch bitte ich Sie um das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Sollte in Ihrem Stall gesonderte Regeln gelten oder Sie Fragen haben, so zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren (info@johanna-gottesleben.de oder 0175 3774919).

 

Bleiben Sie gesund und halten Sie durch, gemeinsam können wir das schaffen.

Ihre Johanna Gottesleben


Angebotene Behandlungsverfahren

Eine Behandlung sollte so ganzheitlich wie möglich sein. Daher kommen während meiner Arbeit verschiedene Behandlungsfelder aus der Osteopathie sowie der Physiotherapie zum Einsatz, um ganz gezielt die Muskulatur, Knochen, Faszien, Organe sowie die Psyche in ihrer Genesung zu unterstützen.

 

Generell geht es bei einer Behandlung darum, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und dem Körper so dabei zu helfen, wieder in sein eigenes Gleichgewicht zu finden.

 

Mein Schwerpunkt liegt hier in der craniosacralen Osteopathie, da diese Form für mich die nachhaltigste und sanfteste Form der Therapie darstellt. In erster Linie geht es hier um die Verbindungen zwischen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein). Als Therapeut setze ich Impulse, die der Körper aufnimmt und umsetzt, um sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, Blockaden und Verspannungen werden gelöst. Die einzelnen Behandlungsgriffe sind sehr sanft und eigenen sich daher auch besonders gut für hoch sensible sowie traumatisierte Pferde. Manchmal scheint es von außen so auszusehen, als wenn der Therapeut die Hände lediglich auflegt, doch die Reaktionen des Pferdes zeigen deutlich, dass im Körper etwas passiert. Der Organismus fängt an zu arbeiten.

 

Bei manchen Problemen des Bewegungsapparates kann auch die klassische Osteopathie sowie die Physiotherapie mit ihren aktiven Mobilisierungen und weiteren Varianten behilflich sein. Die osteopathische Akupunktur kann als Unterstützung zur manuellen Therapie ebenfalls zum Einsatz kommen, wobei in der Zusammenarbeit mit dem Pferd der Fokus stets auf einer sanften Technik liegt.

 

Die viszerale Osteopathie stellt einen weiteren Bereich der Osteopathie dar, welche sich auf die Organe fokussiert. Man kann sich vorstellen, dass die Organe wie an einer Wäscheleine mittels verschiedener Verbindungen an der Wirbelsäule aufgehängt sind. Dies bedeutet, dass Probleme im Bereich der Wirbelsäule eine organische Ursache haben können und umgekehrt, Blockaden/Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule zu organischen Problemen führen können.

 

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die osteopathische Traumatherapie. Schock/Trauma, egal ob physischer oder psychischer Art kann manches mal nicht verarbeitet werden und suchst sich so einen Ort im Körper. Irgendwann wird dieser Bereich zum Problem, Lahmheiten entstehen oder auch Verhaltensauffälligkeiten treten auf (um nur zwei Beispiele zu nennen). Die osteopathische Traumatherapie ist hier ein entscheidender Schlüssel in der Bewältigung des Erlebten und schließlich in der Verbesserung des allgemeinen Zustandes.

 

Die von mir angebotenen Behandlungsverfahren bieten für den Patienten Pferd verschiedene Möglichkeiten. Hier gehe ich genau auf Ihr Pferd und die jeweilige Situation ein und kann die Behandlung entsprechend gestalten. 

 

Über den Ablauf eines ersten Termins können Sie weiter unten mehr lesen.


Werdegang

2015-2017

Ausbildung zur zertifizierten Pferdephysiotherapeutin

 

2017

Fortbildungen:

  • Fasziale Osteopathie für Pferd und Hund
  • Craniosacrale Osteopathie für Pferde
  • Osteopathische Akupunktur

2018 

Fortbildung "Visionäre Pferdeosteopathie"  (Schwerpunkt: Viszerale Osteopathie und Traumatherapie)

 

2018-2019

Ausbildung zur zertifizierten (parietalen) Pferdeosteopathin

 

Außerdem

  • Ständige Weiterbildung durch interdisziplinären Austausch mit Tierärzten, Hufbearbeitern, Ernährungsberatern, Tierheilpraktikern, Stallbetreibern sowie direkt mit Kollegen (Therapeuten, Trainern).
  • Einarbeitung neue Forschungen und andere Literatur.

Der erste Termin

Für den ersten Termin planen Sie bitte ca. 2 Stunden ein. In dieser Zeit erwartet Sie und Ihr Pferd

  • Eine ausführliche Befragung zur Vorgeschichte Ihres Pferdes sowie zur aktuellen Situation (Haltungsbedingungen, Futter, Verhalten, Vorerkrankungen...)
  • Die Überprüfung der Ausrüstung hinsichtlich ihrer Passform.
  • Eine ausführlichen Ganganalyse (gegebenenfalls auch unter dem Reiter) 
  • Überprüfung der Knochen, Gelenke und Muskulatur nach physiotherapeutischen sowie osteotherapeutischen Gesichtspunkten. 
  • Anschließend besprechen wir dann gemeinsam, wie es weiter geht, was Sie als Halter für Ihr Pferd tun können und wie die Behandlung erfolgen kann.
  • Natürlich die Behandlung Ihres Pferdes
  • Zum Schluss werden die Ergebnisse dann in einem Therapieplan zusammengefasst.

 

Vor dem Termin

Sie können sich auf die Anamnese gut vorbereiten, indem Sie ehemalige Erkrankungen im Vorfeld notieren. Vom Husten über Hufrehe oder alte Unfälle, Verlust eines Kumpels, usw. darf alles erwähnt werden.

Bitte halten Sie alles an Ausrüstung bereit (Kappzaum, Trensen, Sattel, …). Das Bereitstellen erspart uns Zeit, die dann für die Befundung genutzt werden kann. 

Das Pferd sollte unmittelbar vor dem Termin nicht bewegt werden.

 

Nach dem Termin

Im Anschluss daran sollte sich Ihr Pferd ca. 15-20 Minuten aktiv bewegen, das bedeutet, dass Sie mit ihm spazieren gehen oder es longieren. Nach unserem Termin braucht Ihr Pferd 2-3 Tage Reitpause, um sich neu zu sortieren (das Reitergewicht würde dabei nur stören). Vom Boden aus dürfen bzw. sollten Sie Ihr Pferd aber unbedingt bewegen, damit es sich an die neuen (oder vielmehr ursprünglichen) Bewegungsmuster gewöhnen kann.


Preise

Anamnese (1. Behandlung)

140,- €

Folgebehandlungen*

105,- €

Anfahrtspauschale: Je nach Entfernung und Patientenanzahl (ich versuche meine Touren so zu planen, dass für Sie die geringsten Kosten entstehen).

 

Alle Preise sind Bruttopreise inkl. MwSt.

Ausschließlich Barzahlung direkt vor Ort möglich.

 

Terminabsagen müssen 24 Stunden vor dem Termin erfolgen (siehe AGB).

 

* Nach dem ersten Termin, wo eine genaue Anamnese und erste Behandlung statt findet, kann es sein, dass ein oder mehrere Folgebehandlungen nötig sind. Wie viele und in welchem Abstand wird von Fall zu Fall und von Termin zu Termin individuell besprochen. 

Als Folgetermin gilt ein Termin, welcher max. 12 Wochen nach dem ersten Termin statt findet. Termine danach werden i. d. R. als neuer Ersttermin gewertet. Dies hat den Hintergrund, dass sich in der Zwischenzeit einiges im Pferd verändern kann und dies neu berücksichtigt werden muss (Stichwort Anamnese).

 


Ich komme zu Ihnen ...

im Raum Tarmstedt + ca. 30 Kilometer ohne einer zusätzlichen Berechnung von Anfahrtskosten (z.B. nach Oyten, Lilienthal, Bremen, Osterholz-Scharmbeck, Zeven, Selsingen, Gnarrenburg ...).

Sollte Ihr Pferd nicht mehr in diesem Umkreis stehen, ist das kein Problem, ich fahre gerne auch weiter. Allerdings muss ich in dem Fall eine zusätzliche Anfahrtspauschale berechnen.


Teamwork

Die Zusammenarbeit mit Kollegen, Tierärzten, Hufbearbeitern, usw. ist für mich besonders wichtig, um Ihnen und Ihrem Pferd das Maximum an Vitalität und Zufriedenheit bieten zu können. 

 

 

Bei Bedarf kann ich auch Empfehlungen aussprechen, z. B. beim Thema Blutegel oder auch  für Dentalpraktiker (Zahnbehandlung).