Werdegang

2015-2017

Ausbildung zur zertifizierten Pferdephysiotherapeutin und Tierheilpraktikerin

 

2017

Fortbildungen:

  • Fasziale Osteopathie für Pferd und Hund
  • Craniosacrale Osteopathie für Pferde
  • Osteopathische Akupunktur

2018 

Fortbildung "Visionäre Pferdeosteopathie"  (Schwerpunkt: Viszerale Osteopathie und Traumatherapie)

 

2018-2019

Ausbildung zur (parietalen) Pferdeosteopathin

  


Physiotherapie

Verspannungen können von einem leichten ziepen bis hin zu gravierenden Auswirkungen auf unsere Bewegungen und Psyche haben  (schlurfen, einen Arm nicht mehr richtig heben können, Nacken- und Rückenschmerzen, gereizte Stimmung, usw.).

 

Dies betrifft Menschen aber eben auch unsere Pferde. 

 

Im Leistungssport ist es bereits ganz normal, dass die Physiotherapie zur Regeneration oder auch zur Verbesserung der Leistung eingesetzt wird. Auf die Pferdewelt übertragen: Ein Pferd, welches viel gearbeitet wird kann Probleme mit der Muskulatur bekommen. ABER auch Freizeitpferde können sich verspannen, durch Schmerzen (z.B. unpassende Ausrüstung), Umwelteinflüsse aber auch aufgrund psychischer Probleme.

 

Um die Muskulatur wieder zu entspannen ist eine professionelle physiotherapeutische Behandlung wichtig, um sowohl den Körper als auch die Psyche wieder in Balance zu bringen.


Viszerale Osteopathie und Traumatherapie

In der viszeralen Osteopathie geht es um die Behandlung der Organe, diese Therapieform ist ebenfalls beim Pferd möglich, wenn auch anders und von sehr großer Bedeutung. In Kürze mehr dazu.


Craniosacrale Osteopathie

Die Craniosacrale Therapie ist eine Technik aus der Osteopathie, die sich vor allem mit der Verbindung zwischen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) beschäftigt. Das Ziel der craniosacralen Osteopathie ist die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Als Therapeut setze ich Impulse, die der Körper aufnimmt und umsetzt, um sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Blockaden zu lösen.

Cranium und Sacrum sind eng miteinander verbunden: So kann ein Problem im Bereich der Hinterhand auf eine Blockierung des Zungenbeins zurück zu führen sein. Entstehen Blockaden zwischen Cranium und Sacrum, kann dies auch Auswirkungen auf die Gliedmaßenstellung haben, um hier nur zwei Beispiele zu nennen. Die einzelnen Behandlungsgriffe sind sehr sanft, manchmal scheint es von außen so auszusehen, als wenn der Therapeut die Hände lediglich auflegt, doch die Reaktionen des Pferdes zeigen deutlich, dass im Körper etwas passiert. Der Organismus fängt an zu arbeiten.


Die craniosacrale Osteopathie durfte ich bei Katja Eser erlernen.


Fasziale Osteopathie

Faszien befinden sich im gesamten Körper. Sie übertragen die Kraft der Muskeln auf die Knochen, umhüllen u.a. Muskeln und Nerven, sie stützen, tragen und schützen den Körper und schaffen Verbindungen zwischen den einzelnen Strukturen. Sehnen und Gelenkkapseln bestehen sogar direkt aus Faszien. 

Dies kann Segen und Fluch zugleich sein. Ein beliebter und einleuchtender Vergleich ist ein gespanntes Tischtuch: Greift man das Tuch nur an einem Ende, ziehen sich Falten durch die Oberfläche, es verändert sich die gesamte Spannung. 

Die fasziale Osteopathie ist eine sehr sanfte Technik, die den Körper unterstützen kann. Liegt z.B. eine Blockade des Sacrums vor, lassen sich die craniale und fasziale Osteopathie sehr gut kombinieren.

Löst man die Blockade, ohne die Verspannung des Gewebes aufzulösen, kann es erneut zur Blockade kommen. Durch die Kombination dieser Techniken kann beides gelöst werden.

Bei Muskelverspannungen ist es ebenfalls sinnvoll, zunächst über die Faszien zu arbeiten. Würde man diese ignorieren, kann es sein, dass sich die Verspannungen erneut bilden.

 

Die fasziale Osteopathie durfte ich bei Daniela Dietrich über VETogether –Die Therapeuten Academy erlernen.



Osteopathische Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Therapie aus der traditionell chinesischen Medizin und kann bei sehr vielen Beschwerden angewendet werden.

 

Ich persönlich setze die Nadeln in erster Linie als Ergänzung zur osteopathischen Behandlung ein, sofern notwendig.


Der erste Termin

Für den ersten Termin planen Sie bitte ca. 2 Stunden ein. In dieser Zeit erwartet Sie und Ihr Pferd

  • Eine ausführliche Befragung zur Vorgeschichte Ihres Pferdes sowie zur aktuellen Situation (Haltungsbedingungen, Futter, Verhalten, Vorerkrankungen...)
  • Die Überprüfung der Ausrüstung hinsichtlich ihrer Passform.
  • Eine ausführlichen Ganganalyse (gegebenenfalls auch unter dem Reiter) 
  • Überprüfung der Knochen, Gelenke und Muskulatur nach physiotherapeutischen sowie osteotherapeutischen Gesichtspunkten. 
  • Anschließend besprechen wir dann gemeinsam, wie es weiter geht, was Sie als Halter für Ihr Pferd tun können und wie die Behandlung erfolgen kann.
  • Natürlich die Behandlung Ihres Pferdes
  • Zum Schluss werden die Ergebnisse dann in einem Therapieplan zusammengefasst.

 

Vor dem Termin

Sie können sich auf die Anamnese gut vorbereiten, indem Sie ehemalige Erkrankungen im Vorfeld notieren. Vom Husten über Hufrehe oder alte Unfälle, Verlust eines Kumpels, usw. darf alles erwähnt werden.

Bitte halten Sie alles an Ausrüstung bereit (Kappzaum, Trensen, Sattel, …). Das Bereitstellen erspart uns Zeit, die dann für die Befundung genutzt werden kann. 

Das Pferd sollte unmittelbar vor dem Termin nicht bewegt werden.

 

Nach dem Termin

Im Anschluss daran sollte sich Ihr Pferd ca. 15-20 Minuten aktiv bewegen, das bedeutet, dass Sie mit ihm spazieren gehen oder es longieren. Nach unserem Termin braucht Ihr Pferd 2-3 Tage Reitpause, um sich neu zu sortieren (das Reitergewicht würde dabei nur stören). Vom Boden aus dürfen bzw. sollten Sie Ihr Pferd aber unbedingt bewegen, damit es sich an die neuen (oder vielmehr ursprünglichen) Bewegungsmuster gewöhnen kann.


Check-up

Als präventive Maßnahme kann ich jedem nur empfehlen, gewisse Aspekte beim Pferd regelmäßig überprüfen zu lassen. Dazu gehört für mich die regelmäßige Kontrolle 

  • des Equipments (auf Passgenauigkeit)
  • der Zähne (auf Haken und regelmäßigen Abrieb)
  • des Blutes (auf Mängel, Entzündungen usw.)
  • des passiven und aktiven Bewegungsapparates.

Der Check-up zielt also darauf ab, Blockaden/Verspannungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, damit gar nicht erst Folgeschäden am Pferd entstehen. Die Erfahrung in der Praxis hat gezeigt, dass ein Check-up alle 6 Monate durchaus sinnvoll ist. Hierfür wird dann keine ausführliche Befragung durchgeführt (sofern kein akutes Problem besteht) sondern anhand von Testgriffen der Ist-Zustand ermittelt und bei Kleinigkeiten direkt behandelt. Dadurch ist der zeitliche Aufwand geringer, was sich auch auf den Preis auswirkt (s.u.).


Preise

Anamnese  ca. 2 Stunden:

140,- €

Folgebehandlungen  ca. 1,5 Stunden*:

105,- €

Anfahrtspauschale: Je nach Entfernung und Patientenanzahl (ich versuche meine Touren so zu planen, dass für Sie die geringsten Kosten entstehen).

 

Alle Preise sind Bruttopreise inkl. MwSt.

Ausschließlich Barzahlung direkt vor Ort möglich.

 

Terminabsagen müssen 24 Stunden vor dem Termin erfolgen (siehe AGB).

 

* Nach dem ersten Termin, wo eine genaue Anamnese und erste Behandlung statt findet, kann es sein, dass ein oder mehrere Folgebehandlungen nötig sind. Wie viele und in welchem Abstand wird von Fall zu Fall und von Termin zu Termin individuell besprochen. Berechnet wird dann je nach Aufwand. Auch für die Folgebehandlung nehme ich mir für Ihr Pferd die Zeit, die es braucht. Deswegen kann die Zeitangabe hier variieren (Preis entsprechend). 

 


Ich komme zu Ihnen ...

im Raum Tarmstedt + ca. 30 Kilometer ohne einer zusätzlichen Berechnung von Anfahrtskosten (z.B. nach Oyten, Lilienthal, Bremen, Osterholz-Scharmbeck, Zeven, Selsingen, Gnarrenburg ...).

Sollte Ihr Pferd nicht mehr in diesem Umkreis stehen, ist das kein Problem, ich fahre gerne auch weiter. Allerdings muss ich in dem Fall eine zusätzliche Anfahrtspauschale berechnen.


Touren

In regelmäßigen Abständen finden Touren statt, die etwas außerhalb meines "regulären" Einzugsgebietes liegen. Die Termine werden hier und bei Facebook eingestellt, bei Bedarf bitte rechtzeitig melden.

 

Derzeit bin ich 1 x im Monat in Wildeshausen und mehrmals im Monat in Delmenhorst sowie in Schwanewede.

 

Behandlungstouren

  • Thedinghause, Bruchhausen-Vilsen: 30.11.2019
  • Steinfeld (Oldenburg) 12.12.2019
  • Schwanewede,  10.12.2019, 13.12.2019 AUSGEBUCHT, 19.12.2019
  • Stuhr - Wildehausen, 14.12.2019 AUSGEBUCHT
  • Edewecht, 18.12.2019 AUSGEBUCHT

 

 


Teamwork

Die Zusammenarbeit mit Kollegen, Tierärzten, Hufbearbeitern, usw. ist für mich besonders wichtig, um Ihnen und Ihrem Pferd das Maximum an Vitalität und Zufriedenheit bieten zu können. 

 

 

Bei Bedarf kann ich auch Empfehlungen aussprechen, z. B. beim Thema Blutegel oder auch  für Dentalpraktiker (Zahnbehandlung).